Präzision und Qualität bei der Identifikation von Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten

Der Alcat Test bietet Ärzten einen effizienten Ansatz zum gezielten Management von Patienten mit inflammationsassoziierten Beschwerden und zur gesundheitlichen Prävention. Cell Science Systems bietet mit einer Blutanalyse, dem Alcat Test, weltweit das einzige Laborverfahren, das zellvermittelte Immunreaktionen auf bis zu 500 Einzelsubstanzen wie Gluten, Milch, Hefe, Glyphosat, Aspirin usw. auf die individuelle Verträglichkeit testet. Für diese Innovation sowie für ihren Kundenservice wurde die Firma mit dem unabhängigen Frost & Sullivan Award 2016 als „bester Anbieter für die Testung von Nahrungsmittel-Intoleranz Nordamerikas“ ausgezeichnet (1).


Was ist der Alcat Test?

Der Alcat Test ist ein Leukozyten-Aktivierungstest: Die Leukozyten der Blutprobe des Patienten werden mit einzelnen Lebensmitteln/Zusatzstoffen in vitro konfrontiert, um anhand der unspezifischen zellulären Erstabwehr proinflammatorische Immunantworten zu identifizieren (2-3).

In anderen Worten: Mit dem Alcat Test werden nicht-allergische, direkt-zellvermittelte nahrungsmittelbedingte Überempfindlichkeiten getestet.

Ein entscheidendes Charakteristikum der angeborenen Zellabwehr ist, dass sie unspezifisch gegen ein breites Spektrum exo- und endogener Auslöser vorgeht, wohingegen das spezifische Immunsystem (Antikörperbildung) weitgehend von der Erkennung von Proteinstrukturen abhängt. (Industrielle) Lebensmittel beinhalten jedoch nicht nur Proteine, sondern auch Fette, Kohlenhydrate, Wirk- und Vitalstoffe, Zusatzstoffe, Antibiotika u.v.m., die der zelluläre Alcat Test mit einschließt.


Ursachen von Unverträglichkeiten

Zellreaktionen und Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln können durch eine erhöhte Durchlässigkeit der Zonula occludens, der parazellulären Barriere des Darmes, die den Fluss von Molekülen über das Epithel kontrolliert, begünstigt werden. Dies kann zum vermehrten Kontakt von Immunzellen mit Nahrungsmitteln führen (Prof. Fasano: Alcat-Video 6:35-8:30min). Wiederholte Antibiotikatherapien, Stress, Magen-Darm-Infekte, entzündliche Darmerkrankungen, Zusatzstoffe/Chemikalien, Alkoholkonsum/Medikamente, u.v.m. sind Faktoren, die zum leaky gut beitragen können (4).

Die Interaktionen zwischen Immunsystem und Mikrobiom sind sehr komplex und stehen im aktuellen Fokus der Forschung. Zum Beispiel weisen Neutrophilen-Elastase (PMN-Elastase), Eosinophiles Protein X, Lactoferrin, Lysozym oder alpha-1-Antitrypsin auf ein direktes Inflammationsgeschehen im Darm durch die angeborene Zellabwehr hin (5, 6). Im Falle der Gluten Unverträglichkeit (Non-Celiac Gluten Sensitivity) wurde die zelluläre Beteiligung nachgewiesen, aber nicht zwingend ein leaky gut (7).

Eine zentrale Schlüsselrolle des angeborenen Immunsystems ist es, Entscheidungen zwischen „gefährlich/ungefährlich“ sowie „fremd/eigen“ zu treffen. Dabei reagiert es unmittelbar gegen exogene und endogene Faktoren (8, 9). Brandherde und Inflammationskaskaden werden durch die Zellabwehr initiiert und aufrecht erhalten (silent inflammation). Sie beeinflussen den Stoffwechsel, das Nerven-, Hormon-, Gefäß- und Immunsystem und damit auch die Psyche (9-58).

Da die Ernährung das Immunsystem und die mikrobielle Flora positiv oder negativ beeinflusst, ist die Entlastung des Immunsystems von Entzündungstriggern ein nicht zu unterschätzender Faktor für den Therapieerfolg.


Anwendungsgebiete

In der komplementären Therapie wird der Alcat Test als Diagnostikum zur Ursachenfindung unspezifischer Symptome wie auch zur Therapieoptimierung chronischer Erkrankungen eingesetzt, da der Zustand der silent inflammation alle Körpersysteme betreffen kann (s. Tabelle 1).

Ebenso ist der Test ein beliebtes Tool zur Prävention, Gewichtsreduzierung und Leistungsoptimierung. Beispielsweise haben schon viele Leistungssportler, Manager, Menschen mit Depressionen, werdende Mütter oder Gesundheitsbewusste vom Alcat Test und der damit verbundenen Ernährungsempfehlung profitiert.

Tabelle 1: Der Alcat Test findet häufig Anwendung bei chronischen Erkrankungen, die mit einem dauerhaft aktivierten angeborenem Immunsystem (silente Inflammation) in Beziehung stehen können.

Erkrankungen Symptome Literatur
Magen-Darm-Erkrankungen Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Reizdarmsyndrom, entzündliche Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn), Reflux, Malabsorption (4, 11-15)
Hauterkrankungen Hautausschlag (Ekzeme), Schuppenflechte (Psoriasis), Reibeisenhaut (Keratosis pilaris), Nesselsucht (Urtikaria), Akne (13, 16-20, 58)
Neurologische und psychische  Erkrankungen Migräne, Kopfschmerzen, Gedächtnisstörungen, Alzheimer, Chronische Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Depression, ADHS/ADS (Aufmerksamkeitsdefizitstörung mit/ohne Hyperaktivität), Neuropathien, Autismus, Schizophrenie (13, 21-32, 58)
Atemwegserkrankungen Chronischer Husten, wiederkehrende Erkältung, Keuchen /Luftröhren-verengung, Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), Asthma (13, 33-34)
Stoffwechselkrankheiten/

Gefäßerkrankungen/

hormonelle Störungen

Fettsucht (Adipositas), Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck, Diabetes, Unfähigkeit abzunehmen, Gewichtsverlust, Schilddrüsenerkrankungen, Arterienverkalkung, Unfruchtbarkeit, unregelmäßige Menstruation (35-46, 56)
Muskuloskeletale Erkrankungen Steife oder wunde Gelenke, Gelenkentzündung (Arthritis), Sehnenentzündung (Tendinitis), Muskelschmerzen (Fibromyalgie) (13, 46, 64)
Immunsystem und sonstige begünstigte Komorbiditäten Geschwächter Immunstatus gegenüber viralen Infekten, Autoimmunerkrankungen, Tumore/Krebs (14, 47-55)
Peridontale Erkrankungen z.B. Parodontose (Zahnfleischschwund), Zahnfleischentzündungen-/blutungen (56-57)

 

Inflammationsmarker und richtungsweisende Biomarker

Unabhängig von klinisch manifesten Erkrankungen ist die Durchführung des Alcat Test bereits bei einzelnen und/oder kombiniert auffälligen Markern empfehlenswert, die auf eine lokalisierte (z.B. Darm) und/oder systemische Entzündung, auf eine Aktivierung des angeborenen Immunsystems (z.B. Aktivierungs- und Degranulierungsreaktion von Leukozyten), oder ein bioenergetisch zelluläres Ungleichgewicht (z.B. Mitochondriendysfunktion) hinweisen.

Erhöhte unspezifische Entzündungsmarker: z.B. BNDF (brain-derived neurotropic factor), CRP (C-reaktives Protein), HMGB1 (High-Mobility-Group-Protein B1), Histaminspiegel, SAA (Serum Amyloid A), Zytokine (IL-1, IL-6, IL-8, TNF-alpha)

Überschüssig aktiviertes Immunsystem: z.B. alpha-1-Antitrypsin, Calprotectin, Eosinophiles Protein X, Lactoferrin, Lysozym, Lipopolysaccharid-bindendes-Protein, lösliches CD14, MPO (Myeloperoxidase), Neutrophilen-Elastase

Auch kann eine herabgesetzte mitochondriale Energieleistung bzw. mangelnde Stressresistenz mit einem geschwächten Immunsystem einhergehen. Eine gezielte Ernährungsumstellung könnte dem entgegenwirken.


Chemikalien-Sensitivität

Trotz einer bewussten Lebensweise oder einer rein biologischen Ernährung ist der Kontakt mit Chemikalien fast unvermeidbar. Sie verstecken sich beispielsweise in Kosmetika, Medikamenten, Reinigungsmitteln, Tabakrauch, Pestiziden, Textilien, Autoabgasen oder Kunststoffen.

Chemische Substanzen können bei sensitiven Patienten psychotrop oder toxikogen wirken. In Studien wurde gezeigt, dass sich Chemikalien-Sensitivität auf das kognitive Denken, den Bewegungsapparat, den Magen-Darm-Trakt, den Urogenitaltrakt oder das Herz-Kreislauf-System auswirken kann (58).

Der Alcat Test bietet auch hier die Möglichkeit, rund 100 Substanzen in Kombination mit einem Lebensmittelprofil zu testen.


Alcat Testresultate

Der Alcat Test analysiert die Auswirkung jeder getesteten Einzelsubstanz auf die Leukozyten. Zelluläre Abwehrreaktionen führen zur Veränderung des Zellvolumens und der Zellzahl, die in Histogrammen digital-algorithmisch ausgewertet werden. Somit wird der Reaktionsgrad objektiv berechnet und als Momentaufnahme  in vier Reaktionsstufen gespiegelt: stark, moderat, mild, verträglich/negativ.

Die Abweichungen (Reaktionen) werden in den Testergebnissen nach dem Ampelschema (rot, orange, gelb, grün) auf einer Seite abgebildet, sodass ein strukturierter Überblick auch bei 250 Ernährungssubstanzen ohne Suchen möglich ist. Hierauf basierend wird eine individuelle Eliminations-/Rotationsdiät empfohlen, wie es in der diätetischen Allergologie üblich ist.

Dem gleichen Prinzip folgt die Auswertung für chemische Zusatzstoffe (Umweltchemikalien, Farbstoffe, Konservierungsstoffe, pharmazeutische Stoffe), biogene Amine, Schimmelpilze sowie Phytopharmaka.

Die Testresultate beinhalten:

1) leicht verständliche Laborergebnisse (Ampelprinzip) mit ausführlicher Patientenanleitung zur Ernährungsumstellung

2) einen persönlichen Telefonservice für organisatorische, test- oder resultatbezogene Rückfragen.

Testresultate werden nach 4-6 Werktagen vorab als PDF elektronisch zugesandt. Am selben Tag wird die Patienten-Ergebnismappe per Post zugeschickt (deutschlandweit ohne zusätzliche Kosten).

Testdurchführung

Informationsmaterial und Blutabnahmesets können unter Tel: +49 (0)331 7400880, per Fax: +49 (0)331 740088-29 oder per E-Mail: info@alcat-europe.com bestellt werden.

Beschreibung:      Funktionaler Leukozyten-Stimulationstest zur Ermittlung proinflammatorischer nicht-allergischer Zellreaktionen auf Nahrungsmittel, chemische Substanzen, Phytopharmaka u.a..

Stabilität der Blutprobe: Leukozyten haben eine Lebenszeit von bis zu 10 Tagen (59). Die Alcat-Proben sind bei Raumtemperatur für ≥ 24-48h verwertbar.

Untersuchungseinschränkung/en: Blutprobe zu alt, koagulierte Blutprobe, Gebrauch falscher Probenröhrchen, nicht ausreichend befüllte Röhrchen, zu wenige Probenröhrchen, zu geringe Anzahl weißer Blutzellen, nicht/unzureichend ausgefüllter Labor-Anforderungsbogen

Methode: Im Labor wird die Qualität der Blutproben in einem mehrstufigen Qualitätssicherungsprozess geprüft und zur Untersuchung vorbereitet. Nach dem Abschluss der präanalytischen Untersuchungen  wird der Alcat Test durchgeführt.

Eine Zellreaktion geht immer mit Veränderungen in der Zellmorphologie einher, die mittels Impedanz-Durchflusszytometrie gemessen werden. Diese Methode ist bekannt für die sehr präzise und sensible Erfassung von auch nur kleinsten Änderungen des Zellvolumens und/oder der Zellzahl und gehört zum internationalen Standard für Zellmessungen (Partikelzähler). Sie wird in der Literatur auch als continuous non-invasive real-time cell monitoring bezeichnet (Prof. M. Cooper: Label-Free Technologies for Drug Discovery. 2011, John Wiley & Sons, Ltd. und Label-Free Biosensors: Techniques and Applications. 2009, Cambridge University Press).

Während die lebendigen Leukozyten mit einzelnen Ernährungssubstanzen konfrontiert werden, sind ihre komplexen Zell-Transduktions-/Interaktionsprozesse und ihre Kommunikation intakt. Granulozyten reagieren als Erstabwehr unmittelbar und sind damit anderen Immunreaktionen vorgeschaltet, wie z.B. der Antikörperbildung durch das spezifische Immunsystem.


Alcat Test – Validität und Studienlage

Molekulare Pathomechanismen:

In den Jahren 2015/16 untersuchten Forscher der Yale Universität (USA) die dem Alcat Test zugrunde liegenden molekularen Pathomechanismen:

 „Der Alcat-Test identifiziert Lebensmittel, die durch Aktivierung der peripheren unspezifischen Immunzellen, vermittelt durch einen PKC-abhängigen Immunpfad, zur Freisetzung von DNA und MPO führen. Dies beweist, dass der Alcat Test die Lebensmittel identifiziert, die zur Freisetzung von pro-entzündlichen Markern und zur Aktivierung von angeborenen Immunzellen führen.“  (3)

Klinische Sensitivität und Spezifität:

Die gemittelten diagnostischen/klinischen Sensitivitäten und Spezifitäten zwischen dem Alcat Test und der doppelblinden oralen Konfrontation (Goldstandard) lag bei 83,4% für Lebensmittel und 96% für chemische Stoffe (2, 60).

Dies zeigt, dass der Alcat Test die Wirkung von Lebensmittelsubstanzen auf genau jene Immunparameter misst, die für die biologische Effektorfunktion verantwortlich sind.

Fast 40 internationale Studien zum Alcat Test an insgesamt rund 1.500 Patienten implizieren,

  1. dass der Alcat Test tatsächlich individuelle Entzündungstrigger identifiziert (2, 3, 60).
  2. dass der Alcat Test als funktional für die objektive Vorgabe eines individuellen Diätprogramms angesehen werden kann, bei dem Patienten an einer großen Bandbreite von Symptomen leiden (s. Tabelle 1).
  3. dass Beschwerden mit entzündlicher Grundlage durch die Ernährungsumstellung auf Basis der Alcat Testergebnisse signifikant verbessert wurden (s. Tabelle 1).

Reproduzierbarkeit, Spezifität und Sensitivität:

Zur analytischen Validierung des Alcat Test wurden drei Studien durchgeführt, die eine Reproduzierbarkeit zwischen 92-98% zeigen (61-63) sowie eine Vergleichstudie mit anderen Technologien (Flow Cytometry und Mikroskopie) (64).

Die Studien zum Alcat Test werden gerne im wissenschaftlichen Dossier zur Verfügung gestellt.


 

Disclaimer

Der Alcat Test® ist als Ernährungskonzept und Gesundheitsberatung zu verstehen und ist kein Diagnoseverfahren. Wir betonen, dass wir den Alcat Test als komplementäre Ernährungstherapie sehen und nicht als Heilmethode.

 Der Alcat Test® misst keine Lebensmittelallergien (Typ 1/IgE) oder enzymatisch bedingte Intoleranzen auf Laktose, Fruktose oder Histamin. Wir distanzieren uns ausdrücklich von Antikörpertests der IgG Klasse(n).

Es kursieren unterschiedliche Meinungen zur Leukozyten-Aktivierung (Alcat Test) zum Nachweis von Lebensmittel-Unverträglichkeiten. Zumeist basiert die kontroverse Diskussion jedoch auf einem falschen Verständnis, wie etwa, dass der Alcat Test nicht geeignet sei, um Allergien zu diagnostizieren. Es wurde dargelegt, dass der Alcat Test keine Parameter des spezifischen Immunsystems (Antikörper) misst, sondern nicht-allergische, direkt-zellvermittelte nahrungsmittelbedingte Überempfindlichkeiten.

 Der Alcat Test wurde konkret und intensiv von internationalen Forscherteams untersucht, d.h., sowohl als Laborverfahren wie auch als Ernährungskonzept validiert. Hierzu liegen rund 40 Untersuchungen und 25 internationale Publikationen vor, die positive Wirkungen zeigen: Eine Meta-Analyse zeigt signifikante und gute Wirkungen bei bis zu 98% mit multiplen Symptomen

Literatur

  1. Frost & Sullivan Analyse, PDF Download
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